Eine medizinische Haaruntersuchung setzt sich aus mehreren Teilschritten zusammen. Im Vorfeld beurteilt der Arzt jedoch erst die tatsächliche Notwendigkeit einer genauen Haaranalyse, indem er seinen Patienten bittet, über mehrere Tage hinweg alle ausfallenden Haare zu Hause zu sammeln oder einen Haarkalender zu führen. Befindet sich der festgestellte Haarverlust tatsächlich nicht mehr im Rahmen der normalen täglichen Ausfallquote von bis zu einhundert Haaren, muss nach den Ursachen gesucht werden, da unter Umständen eine erblich bedingte oder innere Krankheit vorliegen kann. Zunächst überprüft der Arzt daher das äußere Erscheinungsbild des Haarausfalls, um eventüll eine genetisch bedingte Alopezie diagnostizieren zu können und im Folgeschritt das Stadium des Haarverlustes nach der Hamilton Norwood Tabelle zu klassifizieren.