Hamilton Skala
Haarausfall schreitet im Alter kontinuierlich fort (Faustformel: pro Jahr verliert man ca. 1% der Haare). Dr. Norwood / Hamilton haben den typischen Verlauf in einem Schaubild festgehalten. Nach diesem Schema verlaufen fast alle androgenetischen Haarausfälle und ist als Orientierungshilfe sehr hilfreich Dünner werdende Haare Dünner werdendes Haar hängt natürlich stark mit der Haarwurzelstärke zusammen. Aber es gibt auch Phänomene, wo die Haarwurzelanzahl sich nicht reduzierte, aber die Haare trotzdem an Stärke und Dicke verloren. Das kann an einer Unterversorgung der Haarwurzeln, gestörte Zellkommunikation oder andere Stressbelastungen liegen. Hier gibt es etliche Medikamente und Mittel, die die Ernährungslage entscheidend verbessern können. Wachstumszyklusstörungen Manchmal reduziert sich die Haardichte durch eine Wachstumszyklusstörung des Haares. Normalerweise befinden sich ca. 85% der Haarwurzeln sich in der Anagenphase (produktiv). Sinkt diese Rate z.B. auf 60%, hat man den Anschein, ziemlich viele Haarwurzeln verloren zu haben, obwohl nur der Wachstumszyklus gestört ist. Feststellen, ob so eine Störung vorliegt, kann nur ein Hautarzt durch ein Trichogramm. Am effektivsten sind Behandlungen, die auf alle drei Faktoren eingehen. Generell gilt die Faustformel Haare zu erhalten ist einfacher, als verlorengegangene Haare wieder zurückzuholen.