Um ein optimales Maß der Patientenzufriedenheit zu erreichen, müssen die Erwartungen des Patienten in einem ausführlichen Gespräch evaluiert werden. Grundsätzlich ist es unmöglich, eine größere Glatze, der ein kleinerer Haarkranz gegenübersteht, mit jugendlicher Haardichte wieder zu decken. Gesichtsform, Dichte des Haarkranzes, Struktur und Farbe des Haarkranzes bestimmen weiterhin Möglichkeiten und Grenzen der Haartransplantation mit Mini und Mikrograft. Bei der Einschätzung der Spenderkapazität ist die individuelle Haarsituation ausschlaggebend. Es muß vom denkbar ungünstigsten Verlauf des weiteren Haarausfalles ausgegangen werden. Wichtigste Voraussetzung für eine langfristige erfolgreiche Haartransplantation ist folglich ein konseqüntes Behandlungskonzept, das sowohl den allgemeinen Alterungsprozess als auch die individuelle Glatzenbildung berücksichtigt. Mit diesem Konzept muß man immer eine Sicherheitsreserve einplanen, damit eventüll weiter fortschreitender Haarausfall durch eine Folgebehandlung berichtigt werden kann. Ein Micro Graft enthält ein bis zwei Haare mit einem Durchmesser von 0, 7–0, 9 mm, ein Mini Graft enthält drei bis fünf Haare mit einem Durchmesser von 1, 0–1, 2 mm. Pro Behandlung werden bis zu 1.500 dieser Transplantate eingesetzt. Die Behandlung von Haarausfall ist früher ein fast unlösbares therapeutisches Problem gewesen. Bei vielen Formen des Haarausfalls mit Glatzenbildung, die auf medikamentöse Therapie nicht ansprechen, ist es heute jedoch mittels modernster Techniken möglich, durch Eigenhaartransplantation die Glatzenbildung zu beseitigen. Die häufigste Form der Haartransplantation ist die Mini und Mikro Graft Technik. Ein Micro Graft enthält ein bis zwei Haare mit einem Durchmesser von 0, 7–0, 9 mm, ein Mini Graft enthält drei bis fünf Haare mit einem Durchmesser von 1, 0–1, 2 mm. Pro Behandlung werden bis zu 1.500 dieser Transplantate eingesetzt.