In Deutschland ist der Begriff des Dentisten eigentlich nicht üblich und wird auch nicht verwendet. Früher stand der Ausdruck Dentist in Deutschland für eine Person, die in der Zahnheilkunde tätig war, ohne eine akademisch Ausbildung zu besitzen. Ein Dentist war also eine Person, die in der Zahnmedizin arbeitete, ohne ein entsprechendes zahnmedizinisches Studium absolviert zu haben – meistens waren das Zahntechniker mit einer Zusatzausbildung.
Doch schon seit Jahrzehnten ist es in Deutschland nicht mehr möglich, ohne ein aufwendiges, mehrjähriges Studium der Zahnmedizin als Zahnarzt tätig zu sein. Um den Beruf des Kieferorthopäden oder Oralchirurgen zu ergreifen, ist eine zusätzliche mehrjährige Weiterbildung an der Universität notwendig.